Kapitän Klitzpera
Der Kommunikator im Zentrum... kam mit den Öcher Alemannen zum Sieg gegen Rostock auf dem Tivoli:-) Laurentiu Reghecampf wurde zum 4. Mal in die Kicker Elf des Tages gerufen und Moses Sichone zum 1. Mal;-)
Der Kicker schreibt: ... Sascha Rösler hat vor fast genau einem Jahr eine ähnliche Situation mit der SpVgg Greuther Fürth erlebt: "Da hatten wir als Dritter auch schon mal acht Punkte Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz und Frankfurt war noch weit weg. Da hat schon jeder gefeiert."
Die Geschichte ist bekannt: Rösler reist am Sonntag mit seiner Alemannia zu seinem Ex-Klub und will "einen direkten Konkurrenten auf Distanz halten". ...
Am Samstag zuvor, dem 86. Geburtstag einer Verwandten, gab es Nachwuchsförderung: Biene Maya hat beim Blog mitgeholfen und Ihren ersten erfolgreichen Gästebucheintrag bei Klitze gemacht... Künftig ist Sie und Ihr Patenonkel ebenfalls mit eigenen Schreibrechten versehen;-) Aber zunächst einmal wünsche ich der Familie "Gute Besserung" während sich 2 Patenonkel und Rettungsassistenten sowie eine weitere Rettungsassistentin sich bald zur Euregio Rettungsdienstfortbildung auf den Weg machen!
Am Freitagabend sind zum Auftakt des 25. Spieltages der Zweiten Liga drei Teams gefordert, die gegen den Abstieg kämpfen. Das tabellarische Topspiel steigt in Fürth, wo die SpVgg am Sonntag die Alemannia aus Aachen empfängt. Am Montag gastiert Spitzenreiter Bochum bei 1860 München.
Aufgrund der Wetterverhältnisse in Bayern ist Aachens Partie am Sonntag bei der Spielvereinigung Greuther Fürth gefährdet, eine Entscheidung soll am Samstag fallen.
Schalke buhlt um «Williii» laut AZ
Über Willi Landgraf lässt sich trefflich in Superlativen schreiben. Keiner hat mehr Spiele in der 2. Liga gerackert (504 derzeit), keiner ist älter bei Alemannia, keiner hat mehr Dienstjahre am Tivoli.
Die ARD berichtet: Drei Monate vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft wird der deutsche Fußball von einem weiteren Wettskandal erschüttert. Nach Informationen des Hessischen Rundfunks gehen die Ermittlungen auf eine Anzeige des Regionalligisten 1.FC Eschborn zurück, was Eschborns Vize-Präsident Thorsten Schröder gegenüber "N 24" bestätigte: "Einer unserer Spieler ist im privaten Umfeld angesprochen worden, ihm wurde Geld geboten. Der Spieler hat das sofort dem Verein gemeldet und wir haben es an die Staatsanwaltschaft weitergegeben."
Die AZ meldet ausführlicheres...
Interessant fand ich auch die WDR 5 ZeitZeichen Sendung vom 10.03.2006 zum
10. März 1966: Hochzeit von Prinzessin Beatrix und Claus von Amsberg
Die Wunden aus dem Zweiten Weltkrieg waren noch nicht verheilt, als die niederländische Prinzessin Beatrix dem deutschen Diplomaten Claus von Amsberg ihr Ja-Wort gab. Doch die Rauchbomben, die Demonstranten während des Festzugs zündeten, galten nicht nur dem Gatten der Thronfolgerin. "Wir waren nicht gegen Claus, sondern gegen die Monarchie", sagt der Alt-Anarchist Roel van Duijn. Er entschuldigte sich später bei Prinz Claus für die "Störfeuer" in Amsterdam.
Zu dem Zeitpunkt galt der Prinzgemahl längst als populärstes Mitglied der königlichen Familie. Historiker und Journalisten sind sich einig, dass Claus wesentlich dazu beigetragen hat, das angespannte deutsch-niederländische Verhältnis zu entkrampfen.
Sowie WDR 5 ZeitZeichen: Sendung vom 05.03.2006 5. März 1931: Uraufführung von Carl Zuckmayers Theaterstück "Der Hauptmann von Köpenick"
Beim "Hauptmann von Köpenick" denken die meisten sofort an Rühmann und unterhaltsame Fernsehsonntage. Doch ging es Carl Zuckmayer 1931 angesichts marschierender SA-Trupps in seinem "deutschen Märchen" um mehr, als die preußische Uniformhörigkeit zu veralbern.
"Erst kommt der Mensch", lässt er seinen Schuster Voigt auf der Bühne sagen, "und dann die Menschenordnung!" Welche Sprengkraft solche Sätze hatten, bestätigte prompt der "Völkische Beobachter", der Zuckmayer als Vertreter der "Rinnsteinliteratur des demokratischen Systems" abtat. Nach dem Aufführungsverbot durch die Nazis 1933 blieb dem Autor nur die Flucht.
Beeindruckt hat mich auch die Wiederholung des WDR 5 Feature:
Patrice Lumumba - Chronik eines politischen Mordes
Dok 5 - Das Feature vom 28. März 2004
Am 17. Januar 1961 verschwand Patrice Lumumba, der erste Ministerpräsident des unabhängigen Kongo, spurlos. Erst heute, 40 Jahre nach der Tat, lässt sich die Wahrheit hinter dem Schleier von Lügen und Schweigen rekonstruieren.
Zum ersten Mal packen Mörder, Mitwisser und Hintermänner aus. Zum Beispiel die damals Verantwortlichen von CIA und belgischem Geheimdienst, die den Auftrag hatten, den kongolesischen Regierungschef zu liquidieren. Der allzu unabhängige Politiker galt in Washington als kommunistisches Sicherheitsrisiko und störte die Pläne der mächtigen belgischen Minengesellschaft. Es waren Lumumbas Konkurrenten Tschombe und Mobutu, die die Entmachtung, Gefangennahme und Eliminierung ihres charismatischen Gegners organisierten. Die Regie im Hintergrund aber führte die ehemalige Kolonialmacht: Belgische Militärs und Polizisten kommandierten das Hinrichtungskommando, brave Kolonialbeamte sorgten für den reibungslosen Ablauf des Verbrechens und für die anschließende Vertuschung. Nichts sollte übrig bleiben von dem "Neger", der es gewagt hatte, für sein Land Unabhängigkeit, Respekt und Gleichberechtigung zu verlangen.
Neugier genügt... behandelte, wie auch ausgewählt, in WDR 5 Die Sächsische Schweiz und die Ideen der Vergrößerung von Bad Schandau als Folge einer Zusammenlegung mit dem Nachbardorf um die Wahl eines Bürgermeisters zu variieren...
Dazu passt auch der Bericht zu Konstantin Wecker: Auf seiner Tournee durch Ostdeutschland hätte der Liedermacher Konstantin Wecker am Mittwoch, den 08.03.2006 ein Konzert in einem Gymnasium in Halberstadt in Sachsen-Anhalt geben wollen. Doch daraus wird nichts.
Am nächsten Tag war in der Netzeitung zu lesen:
Die Absage eines Anti-Nazi-Konzerts des Liedermachers Konstantin Wecker in Sachsen-Anhalt ist parteiübergreifend auf heftige Kritik gestoßen.
Erstaunlich fand ich die folgenden Ereignisse über die die AZ berichtete:
Knapp 20 ehrenamtliche Helfer des Malteser Hilfsdienstes (MHD) haben am Montag Arbeiten im bestreikten Aachener Klinikum übernommen.
Sie folgten damit einem Aufruf ihres Diözesanleiters Karl Zilkens, der als Mediziner am Aachener Klinikum arbeitet. Um den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer des Malteser Hilfsdienstes (MHD) am bestreikten Aachener Klinikum ist inzwischen ein heftiger Streit entbrannt.
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di reagierte mit scharfer Kritik. «Der Einsatz von Streikbrechern macht den Malteser Hilfsdienst zu einer politischen Hilfsorganisation», betonte ver.di in einem offenen Brief an MHD-Präsidenten Johannes Freiherr von Heeremann. ...
«Eine Organisation, die von Spendengeldern lebt, kann sich so etwas nicht leisten», sagte ver.di-Streikleiter Stefan Jungheim. Zilkens missbrauche seine Position bei den Maltesern und bringe seine Organisation damit bundesweit in Misskredit, schrieb er in seinem Brief an Heeremann.
Wie auch später am Abend:
Zwar kehrten am Montag fast alle streikenden Mitarbeiter an ihre Arbeitsplätze zurück. Das aber nur, um den Einsatz von Fremdkräften durch die Klinikleitung zu konterkarieren.
«Ergänzt» wurden die regulären Klinik-Kräfte durch 18 Ehrenamtler des Malteser-Hilfsdienstes, die einem Aufruf ihres Diözesanleiters Professor Karl Zilkens folgten, um Lücken im Arbeitsablauf zu stopfen.
Tätig waren sie in der Bettenzentrale, im Lager, in der Druckerei und in der Polsterei. Zilkens ist auch Orthopäde und Unfallchirurg am Klinikum und leitet die Abteilung «Standard Care».
Der Aufruf vom Wochenende sorgte am Montag weiter für Ärger. Verdi-Streikleiter Stefan Jungheim erneuerte seine Vorwürfe, die Hilfsorganisation betätige sich als Streikbrecherin. Für ihn sei es völlig unverständlich, «wie man einen ansonsten unpolitischen Verein in eine solche Bredouille bringt», so Jungheim, früher selbst Zugführer beim MHD.
Die Netzeitung gibt die wahre Reihenfolge zwischen Köln und Aachen zum Besten, zumindest für Roncalli: Der Name des Zirkus geht übrigens auf den bürgerlichen Namen des zirkusfreundlichen Papstes Johannes XXIII. zurück. Von dem 1963 gestorbenen Kirchenoberhaupt hatte Heller sich den Namen geliehen. ...
Nach dem Start des Geburtstagsprogramms in Aachen zieht die Zirkus-Karawane weiter nach Köln, wo es vom 8. April bis 4. Mai wieder «Manege frei!» heißt. Parallel zum Gastspiel zeigt das Kölnische Stadtmuseum in seiner Alten Wache eine Sonderausstellung über die Zirkuslegende: «1976 - Roncalli - 2006. Zwischen gestern und morgen». Paul öffnet dafür seinen reichhaltigen Fundus. (AP)
Eindrucksvoll fand ich Berichte über Kaffeelieferungen aus Afrika für Berlin-Schöneberg als Spenden... So berichtete die Berliner Morgenpost:
Care-Pakete für Arbeitslose
Krankenhaus im kenianischen Malindi spendet Kaffee für Diakonieladen in Schöneberg.
Aktuell: Die Sportrechteagentur Arena eine Fernsehlizenz mit zehn Jahren Laufzeit erhalten. Sie hatte in einer spektakulären Aktion die Pay-TV-Rechte an der Fußball-Bundesliga gekauft und damit Premiere ausgestochen. (10.03.2006, 18:08 Uhr)
Der Kicker schreibt: ... Sascha Rösler hat vor fast genau einem Jahr eine ähnliche Situation mit der SpVgg Greuther Fürth erlebt: "Da hatten wir als Dritter auch schon mal acht Punkte Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz und Frankfurt war noch weit weg. Da hat schon jeder gefeiert."
Die Geschichte ist bekannt: Rösler reist am Sonntag mit seiner Alemannia zu seinem Ex-Klub und will "einen direkten Konkurrenten auf Distanz halten". ...
Am Samstag zuvor, dem 86. Geburtstag einer Verwandten, gab es Nachwuchsförderung: Biene Maya hat beim Blog mitgeholfen und Ihren ersten erfolgreichen Gästebucheintrag bei Klitze gemacht... Künftig ist Sie und Ihr Patenonkel ebenfalls mit eigenen Schreibrechten versehen;-) Aber zunächst einmal wünsche ich der Familie "Gute Besserung" während sich 2 Patenonkel und Rettungsassistenten sowie eine weitere Rettungsassistentin sich bald zur Euregio Rettungsdienstfortbildung auf den Weg machen!
Am Freitagabend sind zum Auftakt des 25. Spieltages der Zweiten Liga drei Teams gefordert, die gegen den Abstieg kämpfen. Das tabellarische Topspiel steigt in Fürth, wo die SpVgg am Sonntag die Alemannia aus Aachen empfängt. Am Montag gastiert Spitzenreiter Bochum bei 1860 München.
Aufgrund der Wetterverhältnisse in Bayern ist Aachens Partie am Sonntag bei der Spielvereinigung Greuther Fürth gefährdet, eine Entscheidung soll am Samstag fallen.
Schalke buhlt um «Williii» laut AZ
Über Willi Landgraf lässt sich trefflich in Superlativen schreiben. Keiner hat mehr Spiele in der 2. Liga gerackert (504 derzeit), keiner ist älter bei Alemannia, keiner hat mehr Dienstjahre am Tivoli.
Die ARD berichtet: Drei Monate vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft wird der deutsche Fußball von einem weiteren Wettskandal erschüttert. Nach Informationen des Hessischen Rundfunks gehen die Ermittlungen auf eine Anzeige des Regionalligisten 1.FC Eschborn zurück, was Eschborns Vize-Präsident Thorsten Schröder gegenüber "N 24" bestätigte: "Einer unserer Spieler ist im privaten Umfeld angesprochen worden, ihm wurde Geld geboten. Der Spieler hat das sofort dem Verein gemeldet und wir haben es an die Staatsanwaltschaft weitergegeben."
Die AZ meldet ausführlicheres...
Interessant fand ich auch die WDR 5 ZeitZeichen Sendung vom 10.03.2006 zum
10. März 1966: Hochzeit von Prinzessin Beatrix und Claus von Amsberg
Die Wunden aus dem Zweiten Weltkrieg waren noch nicht verheilt, als die niederländische Prinzessin Beatrix dem deutschen Diplomaten Claus von Amsberg ihr Ja-Wort gab. Doch die Rauchbomben, die Demonstranten während des Festzugs zündeten, galten nicht nur dem Gatten der Thronfolgerin. "Wir waren nicht gegen Claus, sondern gegen die Monarchie", sagt der Alt-Anarchist Roel van Duijn. Er entschuldigte sich später bei Prinz Claus für die "Störfeuer" in Amsterdam.
Zu dem Zeitpunkt galt der Prinzgemahl längst als populärstes Mitglied der königlichen Familie. Historiker und Journalisten sind sich einig, dass Claus wesentlich dazu beigetragen hat, das angespannte deutsch-niederländische Verhältnis zu entkrampfen.
Sowie WDR 5 ZeitZeichen: Sendung vom 05.03.2006 5. März 1931: Uraufführung von Carl Zuckmayers Theaterstück "Der Hauptmann von Köpenick"
Beim "Hauptmann von Köpenick" denken die meisten sofort an Rühmann und unterhaltsame Fernsehsonntage. Doch ging es Carl Zuckmayer 1931 angesichts marschierender SA-Trupps in seinem "deutschen Märchen" um mehr, als die preußische Uniformhörigkeit zu veralbern.
"Erst kommt der Mensch", lässt er seinen Schuster Voigt auf der Bühne sagen, "und dann die Menschenordnung!" Welche Sprengkraft solche Sätze hatten, bestätigte prompt der "Völkische Beobachter", der Zuckmayer als Vertreter der "Rinnsteinliteratur des demokratischen Systems" abtat. Nach dem Aufführungsverbot durch die Nazis 1933 blieb dem Autor nur die Flucht.
Beeindruckt hat mich auch die Wiederholung des WDR 5 Feature:
Patrice Lumumba - Chronik eines politischen Mordes
Dok 5 - Das Feature vom 28. März 2004
Am 17. Januar 1961 verschwand Patrice Lumumba, der erste Ministerpräsident des unabhängigen Kongo, spurlos. Erst heute, 40 Jahre nach der Tat, lässt sich die Wahrheit hinter dem Schleier von Lügen und Schweigen rekonstruieren.
Zum ersten Mal packen Mörder, Mitwisser und Hintermänner aus. Zum Beispiel die damals Verantwortlichen von CIA und belgischem Geheimdienst, die den Auftrag hatten, den kongolesischen Regierungschef zu liquidieren. Der allzu unabhängige Politiker galt in Washington als kommunistisches Sicherheitsrisiko und störte die Pläne der mächtigen belgischen Minengesellschaft. Es waren Lumumbas Konkurrenten Tschombe und Mobutu, die die Entmachtung, Gefangennahme und Eliminierung ihres charismatischen Gegners organisierten. Die Regie im Hintergrund aber führte die ehemalige Kolonialmacht: Belgische Militärs und Polizisten kommandierten das Hinrichtungskommando, brave Kolonialbeamte sorgten für den reibungslosen Ablauf des Verbrechens und für die anschließende Vertuschung. Nichts sollte übrig bleiben von dem "Neger", der es gewagt hatte, für sein Land Unabhängigkeit, Respekt und Gleichberechtigung zu verlangen.
Neugier genügt... behandelte, wie auch ausgewählt, in WDR 5 Die Sächsische Schweiz und die Ideen der Vergrößerung von Bad Schandau als Folge einer Zusammenlegung mit dem Nachbardorf um die Wahl eines Bürgermeisters zu variieren...
Dazu passt auch der Bericht zu Konstantin Wecker: Auf seiner Tournee durch Ostdeutschland hätte der Liedermacher Konstantin Wecker am Mittwoch, den 08.03.2006 ein Konzert in einem Gymnasium in Halberstadt in Sachsen-Anhalt geben wollen. Doch daraus wird nichts.
Am nächsten Tag war in der Netzeitung zu lesen:
Die Absage eines Anti-Nazi-Konzerts des Liedermachers Konstantin Wecker in Sachsen-Anhalt ist parteiübergreifend auf heftige Kritik gestoßen.
Erstaunlich fand ich die folgenden Ereignisse über die die AZ berichtete:
Knapp 20 ehrenamtliche Helfer des Malteser Hilfsdienstes (MHD) haben am Montag Arbeiten im bestreikten Aachener Klinikum übernommen.
Sie folgten damit einem Aufruf ihres Diözesanleiters Karl Zilkens, der als Mediziner am Aachener Klinikum arbeitet. Um den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer des Malteser Hilfsdienstes (MHD) am bestreikten Aachener Klinikum ist inzwischen ein heftiger Streit entbrannt.
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di reagierte mit scharfer Kritik. «Der Einsatz von Streikbrechern macht den Malteser Hilfsdienst zu einer politischen Hilfsorganisation», betonte ver.di in einem offenen Brief an MHD-Präsidenten Johannes Freiherr von Heeremann. ...
«Eine Organisation, die von Spendengeldern lebt, kann sich so etwas nicht leisten», sagte ver.di-Streikleiter Stefan Jungheim. Zilkens missbrauche seine Position bei den Maltesern und bringe seine Organisation damit bundesweit in Misskredit, schrieb er in seinem Brief an Heeremann.
Wie auch später am Abend:
Zwar kehrten am Montag fast alle streikenden Mitarbeiter an ihre Arbeitsplätze zurück. Das aber nur, um den Einsatz von Fremdkräften durch die Klinikleitung zu konterkarieren.
«Ergänzt» wurden die regulären Klinik-Kräfte durch 18 Ehrenamtler des Malteser-Hilfsdienstes, die einem Aufruf ihres Diözesanleiters Professor Karl Zilkens folgten, um Lücken im Arbeitsablauf zu stopfen.
Tätig waren sie in der Bettenzentrale, im Lager, in der Druckerei und in der Polsterei. Zilkens ist auch Orthopäde und Unfallchirurg am Klinikum und leitet die Abteilung «Standard Care».
Der Aufruf vom Wochenende sorgte am Montag weiter für Ärger. Verdi-Streikleiter Stefan Jungheim erneuerte seine Vorwürfe, die Hilfsorganisation betätige sich als Streikbrecherin. Für ihn sei es völlig unverständlich, «wie man einen ansonsten unpolitischen Verein in eine solche Bredouille bringt», so Jungheim, früher selbst Zugführer beim MHD.
Die Netzeitung gibt die wahre Reihenfolge zwischen Köln und Aachen zum Besten, zumindest für Roncalli: Der Name des Zirkus geht übrigens auf den bürgerlichen Namen des zirkusfreundlichen Papstes Johannes XXIII. zurück. Von dem 1963 gestorbenen Kirchenoberhaupt hatte Heller sich den Namen geliehen. ...
Nach dem Start des Geburtstagsprogramms in Aachen zieht die Zirkus-Karawane weiter nach Köln, wo es vom 8. April bis 4. Mai wieder «Manege frei!» heißt. Parallel zum Gastspiel zeigt das Kölnische Stadtmuseum in seiner Alten Wache eine Sonderausstellung über die Zirkuslegende: «1976 - Roncalli - 2006. Zwischen gestern und morgen». Paul öffnet dafür seinen reichhaltigen Fundus. (AP)
Eindrucksvoll fand ich Berichte über Kaffeelieferungen aus Afrika für Berlin-Schöneberg als Spenden... So berichtete die Berliner Morgenpost:
Care-Pakete für Arbeitslose
Krankenhaus im kenianischen Malindi spendet Kaffee für Diakonieladen in Schöneberg.
Aktuell: Die Sportrechteagentur Arena eine Fernsehlizenz mit zehn Jahren Laufzeit erhalten. Sie hatte in einer spektakulären Aktion die Pay-TV-Rechte an der Fußball-Bundesliga gekauft und damit Premiere ausgestochen. (10.03.2006, 18:08 Uhr)
Basina - 10. Mär, 16:51
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