Aachen und die Welt hat gewonnen...
Dabei sind noch gar keine Weltreiterspiele in Bad Aachen;-) Alemannia Aachen hat mit 1:0 gegen Unterhaching gewonnen. Dabei hat Willi Landgraf in seinem 504. Zweitligaspiel beinahe ein Tor aus 30 Metern geschossen, er versteht sich halt nicht nur auf weite Einwürfe und lange Abwehr;-) Zudem soll Willi sich gerüchteweise nach der Saison nicht vom Fußball und der Alemannia trennen... Der andere Öcher Oldie, Kapitän Erik Meijer setzte vor allem gerne seine Kameraden in Szene.
Die Torhüter haben ebenfalls bedeutenden Anteil am Spielergebnis, Unterhachings Torwart Herwagen spielte den Chancenvernichter und der Öcher Torhüter Nicht hielt einen Elfmeter. Nachdem gestern sich der Mainzer Schlussmann bereits nach 11. Minuten schwer am Knie verletzte konnte Cottbus' Spaßvogel Piplica heute nach Behandlung weiterspielen.
Interessant war die Berichterstattung im Bundesligaradio und bei DSF: Beide sagten das es ein Spitzenspiel sei, da Unterhaching auf Platz 1 stände, wenn die Ergebnisse der letzten 10 Spiele zugrunde gelegt würden und Alemannia Aachen auf Platz 2. Der aktuelle Tabellenführer Bochum folgt demnach auf Platz 3.
Das führt mich zur weitverbreiteten Meinung: "Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast". Ich hatte mich im vorherigen Artikel "Auf geht's Aachen" auf den Heimvergleich der Aachener auf dem Tivoli bezogen und habe damit, auch unter Berufung auf die dort verlinkte offizielle Internetseite von Alemannia Aachen, Recht. Ergo: Es ist alles eine Frage der Sichtweisen und der Vergleichsmaßstäbe... also wieder an Erfahrung gewonnen.
Ich wundere mich nicht mehr über D. Brinkmann in Paderborn und denke der Ex-Öcher Dennis Brinkmann spielt doch in Braunschweig, da die Fussballdatenbank ganz schnell auflöst das es mehrere "Brinkmänner" im Fussball gibt. Ansgar, der als "Der weiße Brasilianer" gilt war so freundlich sich abzuheben.
Die Welt hat an Erkenntnissen gewonnen:
"Die Sozialwissenschaftlerin und Autorin Betty Friedan ist tot. Sie starb an ihrem 85. Geburtstag in Washington." schreibt die Welt. In der US-Zeitung "The Boston Globe" gibt es unter Berufung auf Associated Press (AP) interessante Angaben zum Tode von Coretta Scott King .
Medien beeinflussen uns, zum Beispiel in dem sie uns nur Teile von Informationen zukommen lassen durch die dann leicht ein Meinungsbild entsteht. Daher habe ich mir die Taktik von Heinrich Böll gemerkt, möglichst viele verschiedene Zeitungen zu lesen, die Netzeitung hilft mir dabei. Die Problematik hat mich auch bei der "Verlorenen Ehre der Katharina Blum" beeindruckt. Der WDR hat diverse O-Töne von Johannes Rau (1937 2006), die sollten bedacht werden;-)
Beim American Football live in der ARD wurde beim "Superereignis" in den USA
dem Super Bowl im Ford Field von Detroit
sogar eine Schweigeminute u.a. für die Witwe von Martin Luther King angesagt.
Bei der Frankfurter Rundschau heißt es kurz und klar: ZUR PERSON
"Coretta Scott King · Von der verstorbenen Witwe des US-Bürgerrechtlers Martin Luther King haben Zehntausende von Menschen bei einer offiziellen Trauerfeier Abschied genommen. Als erste schwarze Person überhaupt wurde King im Parlamentsgebäude in Atlanta aufgebahrt, eine Ehre, die ihrem 1968 ermordeten Mann versagt blieb. Zur Beisetzung am Dienstag werden unter anderen US-Präsident George W. Bush und Ex-Präsident Jimmy Carter erwartet. ap/dpa"
Bei der Welt erfährt mensch die eine bedeutende Besonderheit nicht:
Streiterin für Bürgerrechte
Coretta Scott King führte den Kampf ihres Mannes Martin Luther King fort - Gestern starb sie an den Folgen eines Schlaganfalls
von Katja Ridderbusch
Sie marschierte an seiner Seite, wenn nicht direkt neben, dann nur unwesentlich hinter ihm. Sie träumte seinen Traum. Sie kämpfte seinen Kampf, auch und vor allem nachdem er an einem Frühlingstag des Jahres 1968 auf dem Balkon eines Motels in Memphis, Tennesse, von den Gewehrkugeln eines Attentäters niedergestreckt wurde. Sie wurde von Staatsoberhäuptern und religiösen Führern aus aller Welt empfangen. Am Ende war sie eine radikalere Streiterin für die Menschen- und Bürgerrechte, als er es jemals gewesen war: Coretta Scott King, die Witwe des ermordeten Bürgerrechtlers und Baptistenpredigers Martin Luther King jr., starb gestern morgen in ihrem Apartment in Atlanta an den Spätfolgen eines Schlaganfalls. ... Coretta Scott King war eine durch und durch politische Frau, und sie vergaß niemals die Verpflichtung, die ihre Rolle ihr auferlegte. Selbst in ihrer Trauer blieb sie eine Kämpfende: Fünf Tage nach der Ermordung ihres Mannes führte sie mehr als 50 000 Menschen in einem gewaltlosen Protestmarsch durch die Straßen von Memphis. Später im Jahr nahm sie seinen Platz ein beim traditionellen "Marsch der Armen" durch Washington, D.C. Sie reiste im folgenden Jahr nach Indien, um dort einen Friedenspreis entgegenzunehmen, der ihrem Mann zugesprochen worden war. Sie reiste nach Italien, wo sie vom Papst empfangen wurde. Sie reiste nach Großbritannien, wo sie von der Kanzel der St. Paul's Cathedral predigte - als erste und bislang einzige Frau.
Die Torhüter haben ebenfalls bedeutenden Anteil am Spielergebnis, Unterhachings Torwart Herwagen spielte den Chancenvernichter und der Öcher Torhüter Nicht hielt einen Elfmeter. Nachdem gestern sich der Mainzer Schlussmann bereits nach 11. Minuten schwer am Knie verletzte konnte Cottbus' Spaßvogel Piplica heute nach Behandlung weiterspielen.
Interessant war die Berichterstattung im Bundesligaradio und bei DSF: Beide sagten das es ein Spitzenspiel sei, da Unterhaching auf Platz 1 stände, wenn die Ergebnisse der letzten 10 Spiele zugrunde gelegt würden und Alemannia Aachen auf Platz 2. Der aktuelle Tabellenführer Bochum folgt demnach auf Platz 3.
Das führt mich zur weitverbreiteten Meinung: "Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast". Ich hatte mich im vorherigen Artikel "Auf geht's Aachen" auf den Heimvergleich der Aachener auf dem Tivoli bezogen und habe damit, auch unter Berufung auf die dort verlinkte offizielle Internetseite von Alemannia Aachen, Recht. Ergo: Es ist alles eine Frage der Sichtweisen und der Vergleichsmaßstäbe... also wieder an Erfahrung gewonnen.
Ich wundere mich nicht mehr über D. Brinkmann in Paderborn und denke der Ex-Öcher Dennis Brinkmann spielt doch in Braunschweig, da die Fussballdatenbank ganz schnell auflöst das es mehrere "Brinkmänner" im Fussball gibt. Ansgar, der als "Der weiße Brasilianer" gilt war so freundlich sich abzuheben.
Die Welt hat an Erkenntnissen gewonnen:
"Die Sozialwissenschaftlerin und Autorin Betty Friedan ist tot. Sie starb an ihrem 85. Geburtstag in Washington." schreibt die Welt. In der US-Zeitung "The Boston Globe" gibt es unter Berufung auf Associated Press (AP) interessante Angaben zum Tode von Coretta Scott King .
Medien beeinflussen uns, zum Beispiel in dem sie uns nur Teile von Informationen zukommen lassen durch die dann leicht ein Meinungsbild entsteht. Daher habe ich mir die Taktik von Heinrich Böll gemerkt, möglichst viele verschiedene Zeitungen zu lesen, die Netzeitung hilft mir dabei. Die Problematik hat mich auch bei der "Verlorenen Ehre der Katharina Blum" beeindruckt. Der WDR hat diverse O-Töne von Johannes Rau (1937 2006), die sollten bedacht werden;-)
Beim American Football live in der ARD wurde beim "Superereignis" in den USA
dem Super Bowl im Ford Field von Detroit
sogar eine Schweigeminute u.a. für die Witwe von Martin Luther King angesagt.
Bei der Frankfurter Rundschau heißt es kurz und klar: ZUR PERSON
"Coretta Scott King · Von der verstorbenen Witwe des US-Bürgerrechtlers Martin Luther King haben Zehntausende von Menschen bei einer offiziellen Trauerfeier Abschied genommen. Als erste schwarze Person überhaupt wurde King im Parlamentsgebäude in Atlanta aufgebahrt, eine Ehre, die ihrem 1968 ermordeten Mann versagt blieb. Zur Beisetzung am Dienstag werden unter anderen US-Präsident George W. Bush und Ex-Präsident Jimmy Carter erwartet. ap/dpa"
Bei der Welt erfährt mensch die eine bedeutende Besonderheit nicht:
Streiterin für Bürgerrechte
Coretta Scott King führte den Kampf ihres Mannes Martin Luther King fort - Gestern starb sie an den Folgen eines Schlaganfalls
von Katja Ridderbusch
Sie marschierte an seiner Seite, wenn nicht direkt neben, dann nur unwesentlich hinter ihm. Sie träumte seinen Traum. Sie kämpfte seinen Kampf, auch und vor allem nachdem er an einem Frühlingstag des Jahres 1968 auf dem Balkon eines Motels in Memphis, Tennesse, von den Gewehrkugeln eines Attentäters niedergestreckt wurde. Sie wurde von Staatsoberhäuptern und religiösen Führern aus aller Welt empfangen. Am Ende war sie eine radikalere Streiterin für die Menschen- und Bürgerrechte, als er es jemals gewesen war: Coretta Scott King, die Witwe des ermordeten Bürgerrechtlers und Baptistenpredigers Martin Luther King jr., starb gestern morgen in ihrem Apartment in Atlanta an den Spätfolgen eines Schlaganfalls. ... Coretta Scott King war eine durch und durch politische Frau, und sie vergaß niemals die Verpflichtung, die ihre Rolle ihr auferlegte. Selbst in ihrer Trauer blieb sie eine Kämpfende: Fünf Tage nach der Ermordung ihres Mannes führte sie mehr als 50 000 Menschen in einem gewaltlosen Protestmarsch durch die Straßen von Memphis. Später im Jahr nahm sie seinen Platz ein beim traditionellen "Marsch der Armen" durch Washington, D.C. Sie reiste im folgenden Jahr nach Indien, um dort einen Friedenspreis entgegenzunehmen, der ihrem Mann zugesprochen worden war. Sie reiste nach Italien, wo sie vom Papst empfangen wurde. Sie reiste nach Großbritannien, wo sie von der Kanzel der St. Paul's Cathedral predigte - als erste und bislang einzige Frau.
Basina - 5. Feb, 23:43
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