Basina berichtet: Öcher Torschütze des Monats November
In der ARD Sportschau wurde Sergio Pinto am 03.12.2005 mit über 29% gewählt:-)
Sergio Pinto von Alemannia Aachen ist der Torschütze des Monats November. Den prämierten Treffer erzielte er gegen den SC Paderborn (27.11.2005).
Laut der Homepage von Alemannia Aachen soll heute, 04.12.2005, noch ein Bericht in der ARD Sportschau zwischen 18:00 Uhr und 18:30 Uhr zum Torschützen des Monats November, Sergio Pinto von Alemannia Aachen, ausgestrahlt werden.
Positiv ist jedoch das Straubi wieder auf der Bank saß... das gibt doch Hoffnung auf mehr;-) Da scheint der Heilungsprozess beendet und die Fitness gestärkt zu sein.
Das erinnert mich an alte Zeiten, nicht "die guten alte Zeiten" in den 60ern in der Bundesliga oder
oder später, in den 80ern in der 2. Bundesliga
mit Montanes und Delzepich (da erinnere ich mich eher an die Eisbude...), der aktive Willi Landgraf,37, hat zwar die 500 Zweitligaspiele schon überschritten, ist aber ebenso wie sein Zimmerkollege vom Alterszimmer, Erik Meijer,36, nicht gemeint sondern die Zeit als Stefan Blank Torschütze des Monats mit dem 2:1 Siegtreffer der Öcher Alemannia gegen den FC Bayern München im DFB Pokal wurde und somit auch Nationaltorhüter Kahn überwand;-)
Stefan Blank spielt jetzt ebenso wie Simon Rolfes in der 1. Bundesliga!
Alemannia Aachen in der Bundesliga Saison 1968/1969 auf Platz 2 in der 1. Bundesliga hinter Bayern München war und somit 34. und letzten Spieltag Borussia Mönchengladbach auf den 3. Rang verwies...
Die Spiele des DFB-Pokals 2003/2004 führten zum Ausscheiden von Bayern München im Viertelfinale und Borussia Mönchengladbach im Halbfinale. Als 2. Sieger im Finale gegen Werder Bremen (3:2) nahm Alemannia Aachen am UEFA Pokal teil, da Werder Meister wurde. So nahm Alemannia Aachen als erster Zweitligist an der dritten Runde im UEFA Pokal teil.
In der Tageszeitung (TAZ) vom 17.06.2005 schreibt Bernd Müllender:
Alemannia schwer unterschuldet `Bislang war Alemannia Aachen ein Synonym für ältliches Vereinswesen, für Jahreshauptversammlungen mit Ehrennadel-Verleihungen und Brühwurst-Kulinarik. Jetzt rief der Club zur Beschau des aktuellen Zahlenwerks, genannt "Bilanzpressekonferenz" - die erste der 105-jährigen Clubgeschichte. Und jetzt ist von Benchmarking die Rede, von Ticketing-Wachstum und Merchandising-Erlösen nach Quasi-Just-in-time-Lagerhaltung.
4,022 Millionen Euro vor Steuern hat der Club 2004 an Überschuss erwirtschaftet - eine riesige Summe, die kleine Zweitligisten nur selten erreichen. Die Einnahmen kamen großenteils durchs Fernsehen - von Übertragungsgeldern aus vier Uefacup-Heimspielen und DFB-Pokal. Erstaunlich ist indes, dass die nationalen Pokaleinnahmen (Heimspiele gegen Bayern und Mönchengladbach plus Pokalfinale) die angeblich so lukrativen Europacupspiele (2,2 Mio) deutlich übertrafen. Aber, bemerkte Geschäftsführer Bernd Maas süffisant, Alemannia habe mit dem Uefacup bei gleich vielen Spielen mehr Geld eingenommen als Schalke oder Stuttgart. "Da haben wir wohl was richtig gemacht."
Der Liga-Boom tat das Seine: 11.500 Dauerkarten zuletzt, das Stadion zu fast 90 Prozent voll, Steigerung beim Fanartikel-Verkauf mit "spektakulären Umsätzen" von 1,7 Millionen Euro um Faktor vier gegenüber 2003 und weit mehr gegenüber früheren Zeiten, als alle paar Tage mal ein Trikot über den Fanshoptresen ging. Gesamterlöse in 2004: 22,6 Millionen Euro - "das sind für 2. Liga unbekannte Höhen". Horst Heinrichs, der Präsident des Nichtaufsteigers, spricht vom "Meisterstück der Alemannia".
Vize Carlo Soiron sagt: "Ich kenne kein Unternehmen mit diesem Umsatz, das als Verein organisiert ist." Und so will man die Lizenzspielerabteilung ausgliedern und als Kapitalgesellschaft organisieren. Das ist im streng konservativen Umfeld, wo die alten Zeiten nie enden dürfen, noch schwer umstritten. Im Fan-Chat erklärt man sich derzeit, was eine KGaA ist, und ein Leserbriefschreiber unkt: "Ich appelliere eindringlich, von solchen Dingen die Finger zu lassen" - man müsse nur nach Dortmund sehen zu den schwarz-gelben Kollegen und deren "finanzielle Pleite". Manche argwöhnen auch, die Vereinschefs wollten sich ab sofort Gehälter zahlen. Soiron stellt klar: "Es geht weiter als Ehrenamtliche, aber ich will nicht mehr mit Haus und Hof haften, wenn etwas schief geht."
Vor drei Jahren hing alles bei der Alemannia am seidenen Faden. Die Spieler sind mit Sammelbüchse durch die Stadt gelaufen, Rentner spendeten Sparcents, die Stadt stundete in letzter Minute eine 150.000-Euro-Forderung. Nun sind alle Altschulden abgebaut, die Stadt kassierte zuletzt 580.000 Euro Gewerbesteuer. Geschäftsführer Bernd Maas sagt: "Wir fangen wieder bei Null an." ´
Aachen, das war einmal ein Synonym für Kampffußball auf rutschigem Untergrund: „Alemannia spielt am besten im Matsch“, heißt es, Öcher Platt ins Hochdeutsche übertragen, in der Vereinshymne der „Drei Atömchen“. ... Die ewige Weisheit über die Alemannia besangen die „Drei Atömchen“: „Un beim Abpfiff säät der Fränzje an der Jupp: Dat is än blievv dä selve Klömpchensklup“.
Das tröstet über das 2:2 in Siegen hinweg. Hier war die Alemannia vorrübergehend Spitzenreiter und stand auf dem 1. Tabellenplatz... der jetzige Platz entspricht dem der "ewigen Tabelle" Platz 4.
Auf der Homepage von Alemannia Aachen wird das Spiel der vergebenen Chancen auf dem Punkt gebracht: "Die Alemannia hat am Freitag bei den Sportfreunden Siegen einen Punkt gewonnen, und doch zwei Zähler liegen gelassen. „Aufgrund des Spielverlaufs hätten wir gewinnen müssen, darüber kann es keine Diskussion geben“, fasste Trainer Dieter Hecking das Geschehen zusammen."
Die Aachener Zeitung (AZ) schreibt: "Vor 11.714 Zuschauern im Siegener Leimbach-Stadion gelangen Erik Meijer (33. Minute) und Laurentiu Reghecampf (55.) die Aachener Tore. Die Hausherren glichen durch ein Eigentor von Moses Sichone (42.) und Til Bettenstaedt (72.) jeweils aus. In einer zerfahrenen Partie auf schwer bespielbarem Untergrund fanden die Gäste schneller ihren Rhythmus."
Der Ticker der Aachener Nachrichten (AN) online - Fußball schwarz auf gelb stellt es positiv dar: "Kein Sieg in Siegen: Aber immerhin Platz 4"
Sowie in der Rubrik Euregio der Aachener Nachrichten online: "Aachen und der Karlspreis standen gleich in zweifacher Hinsicht im Zentrum Europas: Inhaltlich-politisch und geografisch. Das gefiel Oberbürgermeister Jürgen Linden sichtlich, der den Dialog fest etablieren und jedes Jahr in einer anderen europäischen Hauptstadt abhalten möchte. Das Motto: Der Karlspreis ist keine Aachener Angelegenheit."
Sergio Pinto von Alemannia Aachen ist der Torschütze des Monats November. Den prämierten Treffer erzielte er gegen den SC Paderborn (27.11.2005).
Laut der Homepage von Alemannia Aachen soll heute, 04.12.2005, noch ein Bericht in der ARD Sportschau zwischen 18:00 Uhr und 18:30 Uhr zum Torschützen des Monats November, Sergio Pinto von Alemannia Aachen, ausgestrahlt werden.
Positiv ist jedoch das Straubi wieder auf der Bank saß... das gibt doch Hoffnung auf mehr;-) Da scheint der Heilungsprozess beendet und die Fitness gestärkt zu sein.
Das erinnert mich an alte Zeiten, nicht "die guten alte Zeiten" in den 60ern in der Bundesliga oder
oder später, in den 80ern in der 2. Bundesliga
mit Montanes und Delzepich (da erinnere ich mich eher an die Eisbude...), der aktive Willi Landgraf,37, hat zwar die 500 Zweitligaspiele schon überschritten, ist aber ebenso wie sein Zimmerkollege vom Alterszimmer, Erik Meijer,36, nicht gemeint sondern die Zeit als Stefan Blank Torschütze des Monats mit dem 2:1 Siegtreffer der Öcher Alemannia gegen den FC Bayern München im DFB Pokal wurde und somit auch Nationaltorhüter Kahn überwand;-)
Stefan Blank spielt jetzt ebenso wie Simon Rolfes in der 1. Bundesliga!
Alemannia Aachen in der Bundesliga Saison 1968/1969 auf Platz 2 in der 1. Bundesliga hinter Bayern München war und somit 34. und letzten Spieltag Borussia Mönchengladbach auf den 3. Rang verwies...
Die Spiele des DFB-Pokals 2003/2004 führten zum Ausscheiden von Bayern München im Viertelfinale und Borussia Mönchengladbach im Halbfinale. Als 2. Sieger im Finale gegen Werder Bremen (3:2) nahm Alemannia Aachen am UEFA Pokal teil, da Werder Meister wurde. So nahm Alemannia Aachen als erster Zweitligist an der dritten Runde im UEFA Pokal teil.
In der Tageszeitung (TAZ) vom 17.06.2005 schreibt Bernd Müllender:
Alemannia schwer unterschuldet `Bislang war Alemannia Aachen ein Synonym für ältliches Vereinswesen, für Jahreshauptversammlungen mit Ehrennadel-Verleihungen und Brühwurst-Kulinarik. Jetzt rief der Club zur Beschau des aktuellen Zahlenwerks, genannt "Bilanzpressekonferenz" - die erste der 105-jährigen Clubgeschichte. Und jetzt ist von Benchmarking die Rede, von Ticketing-Wachstum und Merchandising-Erlösen nach Quasi-Just-in-time-Lagerhaltung.
4,022 Millionen Euro vor Steuern hat der Club 2004 an Überschuss erwirtschaftet - eine riesige Summe, die kleine Zweitligisten nur selten erreichen. Die Einnahmen kamen großenteils durchs Fernsehen - von Übertragungsgeldern aus vier Uefacup-Heimspielen und DFB-Pokal. Erstaunlich ist indes, dass die nationalen Pokaleinnahmen (Heimspiele gegen Bayern und Mönchengladbach plus Pokalfinale) die angeblich so lukrativen Europacupspiele (2,2 Mio) deutlich übertrafen. Aber, bemerkte Geschäftsführer Bernd Maas süffisant, Alemannia habe mit dem Uefacup bei gleich vielen Spielen mehr Geld eingenommen als Schalke oder Stuttgart. "Da haben wir wohl was richtig gemacht."
Der Liga-Boom tat das Seine: 11.500 Dauerkarten zuletzt, das Stadion zu fast 90 Prozent voll, Steigerung beim Fanartikel-Verkauf mit "spektakulären Umsätzen" von 1,7 Millionen Euro um Faktor vier gegenüber 2003 und weit mehr gegenüber früheren Zeiten, als alle paar Tage mal ein Trikot über den Fanshoptresen ging. Gesamterlöse in 2004: 22,6 Millionen Euro - "das sind für 2. Liga unbekannte Höhen". Horst Heinrichs, der Präsident des Nichtaufsteigers, spricht vom "Meisterstück der Alemannia".
Vize Carlo Soiron sagt: "Ich kenne kein Unternehmen mit diesem Umsatz, das als Verein organisiert ist." Und so will man die Lizenzspielerabteilung ausgliedern und als Kapitalgesellschaft organisieren. Das ist im streng konservativen Umfeld, wo die alten Zeiten nie enden dürfen, noch schwer umstritten. Im Fan-Chat erklärt man sich derzeit, was eine KGaA ist, und ein Leserbriefschreiber unkt: "Ich appelliere eindringlich, von solchen Dingen die Finger zu lassen" - man müsse nur nach Dortmund sehen zu den schwarz-gelben Kollegen und deren "finanzielle Pleite". Manche argwöhnen auch, die Vereinschefs wollten sich ab sofort Gehälter zahlen. Soiron stellt klar: "Es geht weiter als Ehrenamtliche, aber ich will nicht mehr mit Haus und Hof haften, wenn etwas schief geht."
Vor drei Jahren hing alles bei der Alemannia am seidenen Faden. Die Spieler sind mit Sammelbüchse durch die Stadt gelaufen, Rentner spendeten Sparcents, die Stadt stundete in letzter Minute eine 150.000-Euro-Forderung. Nun sind alle Altschulden abgebaut, die Stadt kassierte zuletzt 580.000 Euro Gewerbesteuer. Geschäftsführer Bernd Maas sagt: "Wir fangen wieder bei Null an." ´
Aachen, das war einmal ein Synonym für Kampffußball auf rutschigem Untergrund: „Alemannia spielt am besten im Matsch“, heißt es, Öcher Platt ins Hochdeutsche übertragen, in der Vereinshymne der „Drei Atömchen“. ... Die ewige Weisheit über die Alemannia besangen die „Drei Atömchen“: „Un beim Abpfiff säät der Fränzje an der Jupp: Dat is än blievv dä selve Klömpchensklup“.
Das tröstet über das 2:2 in Siegen hinweg. Hier war die Alemannia vorrübergehend Spitzenreiter und stand auf dem 1. Tabellenplatz... der jetzige Platz entspricht dem der "ewigen Tabelle" Platz 4.
Auf der Homepage von Alemannia Aachen wird das Spiel der vergebenen Chancen auf dem Punkt gebracht: "Die Alemannia hat am Freitag bei den Sportfreunden Siegen einen Punkt gewonnen, und doch zwei Zähler liegen gelassen. „Aufgrund des Spielverlaufs hätten wir gewinnen müssen, darüber kann es keine Diskussion geben“, fasste Trainer Dieter Hecking das Geschehen zusammen."
Die Aachener Zeitung (AZ) schreibt: "Vor 11.714 Zuschauern im Siegener Leimbach-Stadion gelangen Erik Meijer (33. Minute) und Laurentiu Reghecampf (55.) die Aachener Tore. Die Hausherren glichen durch ein Eigentor von Moses Sichone (42.) und Til Bettenstaedt (72.) jeweils aus. In einer zerfahrenen Partie auf schwer bespielbarem Untergrund fanden die Gäste schneller ihren Rhythmus."
Der Ticker der Aachener Nachrichten (AN) online - Fußball schwarz auf gelb stellt es positiv dar: "Kein Sieg in Siegen: Aber immerhin Platz 4"
Sowie in der Rubrik Euregio der Aachener Nachrichten online: "Aachen und der Karlspreis standen gleich in zweifacher Hinsicht im Zentrum Europas: Inhaltlich-politisch und geografisch. Das gefiel Oberbürgermeister Jürgen Linden sichtlich, der den Dialog fest etablieren und jedes Jahr in einer anderen europäischen Hauptstadt abhalten möchte. Das Motto: Der Karlspreis ist keine Aachener Angelegenheit."
Basina - 4. Dez, 13:07
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